Geringere PC-Nachfrage macht Micron zu schaffen

Eine niedrigere Nachfrage nach Computern macht dem US-Chipkonzern Micron immer mehr zu schaffen. Der Umsatz brach im abgelaufenen Quartal überraschend deutlich um rund zehn Prozent auf 1,83 Milliarden Dollar (1,41 Mrd. Euro) ein, wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Rückgang auf rund zwei Milliarden Dollar gerechnet.

Unter dem Strich fuhr Micron einen Verlust im ersten Geschäftsquartal von 275 Millionen Dollar ein. Auch hier war ein geringeres Minus erwartet worden. Weltweit kaufen Verbraucher immer weniger PCs, sondern vor allem kleinere Tablet-Computer oder gleich nur noch Smartphones. Dieser Trend hat die Nachfrage nach sogenannten DRAM-Speichern von Herstellern wie Micron oder Samsung Electronics einbrechen lassen.

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