Gespräche von Yahoo mit asiatischen Partnern gescheitert

Die Verhandlungen zwischen dem angeschlagenen US-Internetkonzern Yahoo mit seinem chinesischen Partner Alibaba und der japanischen Softbank über einen Verkauf der asiatischen Yahoo-Beteiligungen sind Kreisen zufolge geplatzt. Die Unternehmen strebten die Transaktion nicht mehr an, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Bei den Gesprächen seien etliche Schwierigkeiten aufgetreten.

Der einflussreiche US-Technologieblog AllThingsDigital hatte zuerst über das das Scheitern der Pläne berichtet. Diese hatten vorgesehen, Yahoos Anteile an Alibaba und Yahoo Japan gegen nicht näher genannte Vermögenswerte auszutauschen, um dadurch Steuern in Milliardenhöhe einzusparen. Der Blog begründete den Abbruch der Gespräche mit den personellen Veränderungen bei Yahoo, die neuen Wind in die Verhandlungen gebracht hätten. Yahoo-Chairman Roy Bostock verlässt den Konzern, und der neue Chef Scott Thomson ist erst seit kurzem im Amt. Die Yahoo-Aktie brach mehr als fünf Prozent ein.

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