Gewerkschaft kritisiert ÖBB-Beraterkosten

Kostenexplosion

Gewerkschaft kritisiert ÖBB-Beraterkosten

Das Politgezänk um die Bundesbahnen reißt nicht ab.

Diesmal geht es um die millionenschweren Beraterverträge der ÖBB mit dem durch die Buwog-Affäre ins Rampenlicht geratenen Lobbyisten Peter Hochegger sowie der Anwaltskanzlei Lansky, Ganzger & Partner. Mit dem von Schwarz-Blau-Orange eingesetzten Management seien die externen Beraterkosten bei den ÖBB explodiert, kritisierte heute, Dienstag, die Gewerkschaft vida.

"Genau jene Parteien, die verantwortlich sind für die Misswirtschaft, schreien heute nach einer Nulllohnrunde für die EisenbahnerInnen und der Privatisierung der ÖBB", ätzte Gewerkschafter Gottfried Winkler in einer Aussendung.

Sämtliche externe Beraterkosten bei den ÖBB sollen lückenlos aufgeklärt werden, forderte der stellvertretende Vorsitzende des ÖBB-Konzernbetriebsrats. "Dass jene, die dafür politisch zuständig waren, sich jetzt ihrer Verantwortung stellen müssen, ist wohl klar."