Gold erreicht erstmals 1.300-Dollar-Marke

Der Goldpreis hat am Montag seine Rekordserie fortgesetzt. Erstmals ist der Preis für die Feinunze zeitweise über die 1.300-Dollar-Marke (969 Euro) gesprungen. Als Grund nannten Händler unter anderem die Sorge vor einer Abschwächung der Weltwirtschaft. Seit Anfang August ist der Preis für die Feinunze (gut 31 Gramm) um mehr als zehn Prozent gestiegen.

Der Goldpreis hat am Montag seine Rekordserie fortgesetzt. Erstmals ist der Preis für die Feinunze zeitweise über die 1.300-Dollar-Marke (969 Euro) gesprungen. Als Grund nannten Händler unter anderem die Sorge vor einer Abschwächung der Weltwirtschaft. Seit Anfang August ist der Preis für die Feinunze (gut 31 Gramm) um mehr als zehn Prozent gestiegen.

Immer wieder enttäuschende US-Konjunkturdaten trieben den Kurs. Vor allem Gold, aber auch Silber gelten traditionell als "Ersatzwährung" oder "sicherer Hafen" in riskanten Zeiten. Der jüngste Preissprung beim Gold ist auch auf die Schwäche des Dollars zurückzuführen, sagten Experten der Commerzbank. Ende vergangener Woche war der Kurs des Dollars zeitweise auf den tiefsten Stand seit etwa fünf Monaten abgerutscht.

Außerdem hätten die jüngsten Aktionen der Zentralbanken in den USA und Japan die Sorge geschürt, dass es zu einem Abwertungswettlauf unter den Weltwährungen kommen könnte, sagten Händler.