Groupon verschiebt Börsengang wegen Marktturbulenzen

Das Internet-Schnäppchenportal Groupon verschiebt seinen mit Spannung erwarteten Börsengang wegen der Marktturbulenzen und offenen Fragen der Aufsichtsbehörden. Wie zwei mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters berichteten, hat Groupon den IPO nicht abgesagt, sondern prüft wöchentlich einen geeigneten Zeitpunkt.

Ursprünglich hatte das Unternehmen die letzten Vorbereitungen für den Sprung aufs Börsenparkett Mitte bis Ende September angepeilt. Um diesen Zeitplan einzuhalten, hätte Groupon in dieser oder spätestens in der kommenden Woche eine sogenannte Roadshow starten müssen, um Anleger zu einer Investition zu bewegen. Groupon meldete im Juni bei den Behörden einen Börsengang im Volumen von 750 Millionen Dollar an.