Der Handelsverband kündigte an, dass die Mehrwertsteuer-Senkung "nach Möglichkeit 1:1 weitergegeben" wird.
Die Regierung einigte sich auf eine Senkung der Mehrwertsteuer von zehn auf fünf Prozent für Grundnahrungsmittel. Der Handelsverband, der in einer Aussendung übrigens von einer "dauerhaften" Senkung spricht, begrüßt diesen Schritt.
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"Unsere Händler werden die Effekte dieser Steuersenkung nach Möglichkeit 1:1 an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben. Entscheidend ist für uns, dass diese Steuersenkung wirklich dauerhaft und nicht nur temporär erfolgt", so Handelsverband-Chef Rainer Will.
Paketabgabe zur Gegenfinanzierung
Die Mehrwertsteuer-Senkung soll über eine Abgabe auf nicht recyclebares Plastik sowie eine Paketabgabe für Lieferungen aus Nicht-EU-Staaten gegenfinanziert werden. Auch letzteres wird vom Handelsverband begrüßt.
"Die Gebühr soll zusätzlich zum pauschalen 3-Euro-Zoll der EU-Kommission eingeführt werden. Damit wird eine wichtige Forderung aus dem PLAN H des Handelsverbands sowie aus unserem eCommerce-Aktionsplan aufgegriffen, um die strukturelle Benachteiligung europäischer Händler gegenüber Temu, Shein und Co. zu reduzieren. Denn während heimische Händler jeden Zettel ausfüllen und jede EU-Vorschrift penibel erfüllen müssen, liefern die globalen Plattformen derzeit unkontrolliert massenweise gesundheitsgefährdende Waren durch die Hintertür“, so Will.