Hohe Agrargüterpreise bescherten Syngenta deutliches Umsatzplus

Der Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta profitiert weiterhin von hohen Preisen von Weizen, Mais und Soja. Einer Mitteilung vom Freitag zufolge stieg der Umsatz des weltgrößten Herstellers von Pflanzenschutzmitteln im dritten Quartal um 21 Prozent auf 2,66 Mrd. Dollar (ca. 2,2 Mrd. Euro) und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 2,48 Mrd. Dollar gerechnet.

Nach einer Entspannung im Sommer hatte die Preise für wichtige Grundnahrungsmitteln wie Weizen, Mais und Soja zuletzt wieder deutlich angezogen. "Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem beträchtlichen Umsatzwachstum, höherer Rentabilität bei konstanten Wechselkursen und einer deutlichen Steigerung des Free-Cash-Flow," sagte Konzernchef Mike Mack.

Zufrieden zeigte sich Syngenta mit dem bisherigen Verlauf der Anbausaison in Südamerika. Zudem konnte Syngenta im dritten Quartal rund drei Prozent höhere Preise für Pflanzenschutzmittel durchsetzen.