Hugo Boss zufrieden mit Weihnachtsgeschäft

Deutschlands größtes Modehersteller Hugo Boss will nicht in den Kanon pessimistischer Konjunkturprognosen einstimmen. Das Weihnachtsgeschäft bringe bisher keine bösen Überraschungen, sagte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs. "Es ist ein gutes für uns." Preisnachlässe seien tabu. Diese gebe es nur im Sommer- und Winterschlussverkauf, nicht aber vor Weihnachten.

Zuletzt hatten mehrere Handelskonzerne, darunter die Metro, über schwache Absätze geklagt. Viele Konjunkturprognosen für 2012 seien mit Vorsicht zu genießen, sagte Lahrs. Er rechne nicht mit einem Rückfall in die Rezession. "Es gibt zwar eine Verunsicherung." Die Konsumenten hätten sich aber mittlerweile an die Schuldenkrise gewöhnt und könnten damit leben. Beispiel Spanien: Dies sei ein schwieriger Markt, für Hugo Boss laufe es dort aber gut. Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Metzingen geht deswegen auch optimistisch in das neue Jahr, wie Lahrs ergänzte.

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