Immer teurer

Immobilien-Preise in Skigebieten explodieren

Immobilien in Österreichs Skigebieten kosten heute bis zu 59 Prozent mehr als noch 2020. 

An der Preisspitze standen im Jahr 2025 Immobilien in Kitzbühel, während das Nassfeld und der Semmering die Schlusslichter bildeten. Preissprünge gab es jedoch auch in vergleichsweise günstigen Skigebieten, wie ImmoScout24.at am Dienstag in einer Presseinformation mitteilte.

"In allen Gebieten kam es in den vergangenen fünf Jahren zu massiven Preissprüngen sowohl bei Bestandsobjekten als auch im Neubau", erläuterte der Chef von ImmoScout24 Österreich, Joseph Obiegbu. Er bezog sich dabei auf eine Trendstudie von ImmoScout24.at, die Preise für ein 125-Quadratmeter-Haus und eine 75-Quadratmeter-Wohnung in durchschnittlicher Lage analysierte. Die Studie berücksichtigte Transaktions- und Angebotspreise in 17 bekannten Wintersportregionen.

Große Preisunterschiede zwischen den Skigebieten

Am kostspieligsten bleiben Immobilien in Kitzbühel: Dort kostete eine Bestandswohnung im Jahr 2025 durchschnittlich 429.200 Euro, eine Neubauwohnung etwa 693.500 Euro. Der Preis eines Bestandshauses betrug laut Studie rund 995.800 Euro, für ein neu gebautes Haus waren es im Mittel 1.353.800 Euro. Im Vergleich zu 2020 stiegen die Preise für Bestandshäuser um 43 Prozent. Häuser in zentralen Lagen waren teurer als im Salzburger Mittersill, das ebenfalls zu Kitzbühel zählt.

"Auffällig ist, dass bislang günstigere Regionen teils besonders hohe Zuwächse verzeichnen - am Nassfeld etwa betrugen die Steigerungen seit 2020 56 Prozent -, was zeigt, dass sich auch die unteren Preissegmente dynamisch nach oben bewegen können", ergänzte Obiegbu. Am Nassfeld kostete ein Bestandshaus im Jahr 2025 durchschnittlich 279.200 Euro, im Neubau etwa 410.600 Euro. Am Semmering lagen die Preise für ein Bestandshaus bei rund 280.300 Euro und für ein neues Haus bei etwa 374.200 Euro. Damit sind die Hauspreise am Semmering seit 2020 um 35 Prozent gestiegen.

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