Skurriler Justiz-Krimi am Flughafen Linz-Hörsching! Weil die irische Billig-Airline Ryanair sich weigerte, einer Passagierin mickrige 890 Euro Entschädigung zu zahlen, griff der Exekutor jetzt knallhart durch.
Alles begann im Sommer 2024. Eine Passagierin wollte mit zwei Begleitern in den Urlaub nach Mallorca – doch statt Strandfeeling gab es 13 Stunden Verspätung und massiven Ärger. Die Frau musste auf eigene Faust Tickets buchen. Kostenpunkt inklusive Zinsen: 890 Euro.
Doch Ryanair schaltete auf stur. Trotz mehrfacher Aufforderungen floss kein Cent. Das ließ sich die Frau nicht bieten und schaltete ihren Anwalt ein.
„Haben kein Bargeld“: Pilot konnte nicht zahlen
Am Flughafen Linz kam es dann zum Showdown auf dem Rollfeld. Ein Gerichtsvollzieher marschierte direkt zum Flieger und verlangte vom Piloten die Kohle. Die kuriose Antwort der Crew: „Wir haben kein Bargeld an Bord!“ Da bei Ryanair mittlerweile alles nur noch per Karte gezahlt wird, blieb die Kasse des Piloten leer.
Der Exekutor fackelte nicht lange: Er zückte das berüchtigte „Kuckuck-Pickerl“ (die Pfändungsmarke) und klebte es kurzerhand an die Maschine. Damit ist der Jet offiziell beschlagnahmt, berichten die Oberösterreichischen Nachrichten.