Immobilienpreise in Ostösterreich bleiben hoch

Die Nachfrage nach Immobilien im Osten Österreichs entwickelt sich stabil, aber "die Zeit der hohen zweistelligen Preiszuwächse ist vorbei", beschreibt der Geschäftsführer der Raiffeisen Immobilien Vermittlung (RIV), Peter Weinberger, den Trend des vergangenen Jahres.

"Absolute Spitzenpreise, die vor allem der überdurchschnittlich starken Nachfrage nach Investmentimmobilien geschuldet waren, sind seltener zu erzielen", beschreibt Weinberger das Ergebnis der in seinem Haus jährlich durchgeführten Markt-Analyse. Dabei wurden 700 Immobilien-Transaktionen, die 2013 in Wien, Niederösterreich und im Burgenland abgewickelt wurden, sowie rund 200 Bewertungsgutachten analysiert. Basis sind die tatsächlich bezahlten Preise.

In Niederösterreich sind die regionalen Unterschiede noch immer sehr groß. Während man in Klosterneuburg für ein neuwertiges Einfamilienhaus in guter Lage mit durchschnittlicher Grundstücksgröße im Schnitt 2.600 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche berappen muss, ist ein Objekt in vergleichbar guter Lage im Bezirk Waidhofen an der Thaya um weniger als ein Drittel davon zu haben. Klassische Hochpreis-Bezirke sind weiters Krems Stadt (bis zu 2.300 Euro/m2), Mödling (2.200 Euro/m2), Korneuburg (bis 2.100 Euro/m2) und Baden (bis zu 2.000 Euro/m2). Günstig kauft man nach wie vor in den Waldviertler Bezirken Gmünd (870 Euro/m2) und Horn (955 Euro/m2).