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Adidas dampfte Gewinn- und Umsatzprognosen wegen China ein

Die Corona-Beschränkungen in China machen Adidas stärker zu schaffen als erwartet.

Der weltweit zweitgrößte Sportartikelkonzern dampfte deshalb seine Erwartungen für das laufende Jahr deutlich ein. Statt eines Umsatzwachstums von etwa elf Prozent sei nun nur noch ein Anstieg von fünf bis neun Prozent zu erwarten, teilte Adidas am Dienstagabend in Herzogenaurach mit.

Das hochprofitable China-Geschäft erhole sich langsamer als gedacht, der Umsatz dort werde 2022 um mehr als zehn Prozent schrumpfen.

Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft werde deshalb mit rund 1,3 Mrd. Euro um gut ein Viertel niedriger ausfallen als zuletzt geplant. Im Mai hatte Adidas seine Erwartungen bereits etwas gedrosselt und etwa 1,8 Mrd. Euro in Aussicht gestellt.