JPMorgan-Chef Dimon hat Kehlkopfkrebs

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Der mächtigste Banker der Vereinigten Staaten ist krank. Man habe bei ihm jüngst Kehlkopfkrebs festgestellt, schrieb JPMorgan-Chef Jamie Dimon seinen Mitarbeitern und Aktionären. "Die gute Nachricht ist, dass die Prognose meiner Ärzte exzellent ist. Der Krebs wurde früh entdeckt und ist heilbar."

Es gebe keine Anzeichen dafür, dass sich der Krebs anderswo im Körper ausgebreitet habe, schrieb der 58-Jährige. Jamie Dimon steht seit achteinhalb Jahren an der Spitze der größten US-Bank. Er steuerte das Geldhaus ohne große Blessuren durch die Finanzkrise 2008/2009 und machte es damals zur einer Stütze der Wall Street.

Dimon selbst galt lange als Liebling der Politik. In den vergangenen zwei Jahren hat sein Ansehen in der Öffentlichkeit allerdings gelitten. Zuerst verzockten Händler Milliarden. Dann büßte die Bank mit 13 Milliarden Dollar für fragwürdige Hypotheken-Deals.

Dimon kündigte an, er werde in Kürze eine Strahlen- und Chemotherapie beginnen. Diese werde vermutlich acht Wochen dauern. Die Behandlung werde zwar seine Reisetätigkeit einschränken. Doch es sei ihm versichert worden, dass er weiterhin aktiv ins Tagesgeschäft eingreifen könne. "Wir werden das Unternehmen normal weiterführen." Die Aktie fiel nachbörslich um ein knappes Prozent.

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