Kartellstrafe für Rosenbauer verbessert Konzernergebnis 2010

Der börsenotierte oberösterreichische Feuerwehrausstatter Rosenbauer International AG muss 10,5 Mio. Euro Kartell-Buße bezahlen. Die Rückstellungen dafür haben auf das Konzernergebnis 2010 gedrückt. Dieses werde sich nun sogar verbessern, teilte das Unternehmen mit.

Die deutsche Bundeskartellbehörde hat gegen drei deutsche Unternehmen wegen wettbewerbswidriger Absprachen Bußgelder in der Höhe von insgesamt 20,5 Mio. Euro verhängt. Eines davon ist die deutsche Rosenbauer-Tochter Rosenbauer Feuerwehrtechnik International. Das Verfahren gegen ein viertes Unternehmen ist noch nicht abgeschlossen. Rosenbauer will den Bescheid der deutschen Bundeskartellbehörde, der am Donnerstag übermittelt worden ist, annehmen. Das Verfahren war seit 2009 anhängig, daher hat das Unternehmen Rückstellungen in der Höhe von 15 Mio. Euro gebildet, die nun teilweise aufgelöst wurden. Damit werde sich das Jahresergebnis 2010 des Rosenbauer Konzerns verbessern.

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