Lenzing im Halbjahr mit Ergebniseinbruch

Der börsenotierte Faserhersteller Lenzing hat im ersten Halbjahr 2013 bei etwas weniger Umsatz einen deutlichen Ergebniseinbruch erlitten. Der konsolidierte Konzernumsatz sank um 6,8 Prozent auf 989,9 Mio. Euro (nach 1,061,8 Mio.). Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 103,0 Mio. Euro, ein Rückgang um 27,0 Prozent gegenüber 141,1 Mio. in der Vorjahresperiode, teilte Lenzing Mittwochfrüh mit.

Der oberösterreichische Konzern führt dies auf die anhaltend rückläufige Preisentwicklung am Markt zurück. Bei sinkendem Umsatz sei dennoch ein "Ergebnis im Rahmen der Erwartungen" erwirtschaftet worden. Bei Fasern sei ein Absatzrekord erzielt worden. Auf die gesunkenen Preise habe man mit einem "Kostenoptimierungsprogramm" reagiert.

Aufgrund des Verkaufes der Business Unit Plastics (Lenzing Plastics) könnten die Zahlen des ersten Halbjahres 2013 mit jenen des Vorjahres nur bedingt verglichen werden.

Für das Gesamtjahr hält Lenzing ein EBITDA von rund 280 Mio. Euro für möglich (letzter Ausblick vor Verkauf der Lenzing Plastics: 260 bis 290 Mio.). Beim EBIT sei mit rund 160 Mio. Euro zu rechnen (bisheriger Ausblick vor Plastics-Verkauf: 140 bis 170 Mio.).

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