Maschinenbauaufträge in Japan deutlich gesunken

Die Maschinenbauaufträge in Japan sind im Dezember überraschend deutlich gesunken. Der Rückgang lag im Vergleich zum Monat davor saisonbereinigt bei 15,7 Prozent, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte. Die Daten trüben die Aussichten für die Bereitschaft der Unternehmen zu Investitionen. Auf diese stützt sich jedoch die Wirtschaftspolitik von Ministerpräsident Shinzo Abe in hohem Maße.

Die Maschinenbauaufträge - mit Ausnahme der für Schiffe sowie solcher von Energieerzeugern - beliefen sich auf 744,1 Milliarden Yen (5,3 Milliarden Euro). Es war der schärfste Rückgang im Monatsvergleich seit Beginn der Erfassung solcher Daten im April 2005. Die Daten zu den Maschinenbauaufträgen gelten als ein Indikator für die Investitionsbereitschaft der japanischen Unternehmen.

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