Bloomberg nicht mehr im Alltagsgeschäft

Bloomberg-Konzern kauft Magazin "BusinessWeek"

Das Traditionsblatt aus dem Verlagskonzern McGraw-Hill kämpft angesichts der Werbe- und Medienkrise mit schweren Einbußen.

Zum Kaufpreis für das Wochenmagazin machte Bloomberg in einer Mitteilung in New York keine Angaben. Der Bloomberg-Konzern verdient sein Geld mit Daten und Nachrichten für die Finanzbranche. Gründer Michael Bloomberg ist Bürgermeister von New York. Er wurde mit seinem Unternehmen zu einem der reichsten US-Bürger, hat sich aber derzeit aus dem Alltagsgeschäft zurückgezogen.

"BusinessWeek" sieht sich selbst mit weltweit gut 4,7 Mio. Lesern in 140 Ländern als Marktführer unter den Wirtschaftsmagazinen. Die Auflage lag nach Branchendaten zuletzt bei gut 920.000. Das 1929 gegründete Blatt beschäftigt 190 redaktionelle Mitarbeiter.