Merck stellt kräftigen Ergebnisanstieg in Aussicht

Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck versprüht dank der Übernahme des US-Laborausrüsters Millipore Zuversicht. Konzernchef Karl-Ludwig Kley stellte bei Vorlage der Bilanz 2010 für das laufende Jahr einen Anstieg des operativen Gewinns zwischen 35 und 45 Prozent in Aussicht. Auch 2012 soll das Ergebnis zulegen.

Den Umsatz will das Unternehmen in diesem Jahr um 13 bis 18 Prozent steigern und im Jahr 2012 weiter ausbauen. Merck hatte Millipore im vergangenen Jahr für rund 5,1 Mrd. Euro übernommen und sich damit neben dem Geschäft mit Flüssigkristallen und dem Arzneimittelbereich ein drittes großes Standbein geschaffen. "Das Jahr 2010 war für Merck ein Jahr mit großen strategischen Veränderungen", bilanzierte Konzernchef Kley. Millipore habe Merck mit neuen Fähigkeiten versehen und für zusätzliche Größe gesorgt. In finanzieller Hinsicht habe 2010 die Erwartungen übertroffen. Merck erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 1,114 Mrd. Euro.

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