Nahostkrise kostete AUA im Februar Geschäft: 1,6 % weniger Passagiere

Nordafrika und Nahost zählten zu den stärkeren Nischenmärkten der AUA (Austrian Airlines). Die Krise hat das Geschäft dort nun schwer getroffen. Im Februar 2011 ist die Zahl der mit der AUA beförderten Passagiere deshalb um 1,6 Prozent auf 649.000 zurück gegangen. Die Auslastung der Flüge sank um 4,6 Prozentpunkte auf im Schnitt 68,5 Prozent.

In den beiden Monaten Jänner bis Februar zusammen lag die Passagierzahl der österreichischen Lufthansa-Tochter mit rund 1,3 Millionen auf dem Niveau des Vorjahres, teilte die AUA am Donnerstag mit. Die Auslastung lag im Schnitt bei 68 Prozent. "Die Krisen im Nahen Osten, aber auch die EU-Kapazitätsauflagen dämpfen unser Wachstum", berichteten die beiden AUA-Chefs Peter Malanik und Andreas Bierwirth. Sie sehen auf Basis der Buchungen zugleich aber eine Absatzbelebung im zweiten Quartal.

Auf Europaflügen zählte die AUA im Februar 513.300 Passagiere, etwas so viel wie im Jahr zuvor. Bis einschließlich Februar wurde ein Plus von 1,2 Prozent gemeldet.