Novo Nordisk: keine Zulassung für Diabetes-Mittel

Artikel teilen

Rückschlag für den dänischen Pharmakonzern Novo Nordisk. Das Diabetes-Medikament Tresiba wird in den USA erst einmal wegen möglicher Gefahren für das Herz- und Kreislaufsystem nicht zugelassen. Die Arzneimittelbehörde FDA forderte von den Dänen weitere Daten an. Diese könnten allerdings nicht mehr in diesem Jahr zur Verfügung gestellt werden, teilte das Unternehmen mit.

Zudem will die Behörde eine der Fabriken des dänischen Unternehmens genauer unter die Lupe nehmen, bevor Tresiba und ein weiteres Medikament zugelassen werden könnten. Solche Verfahren dauern für gewöhnlich ebenfalls lange.

Am Aktienmarkt war die Reaktion eindeutig. Die Novo-Nordis-Aktie gab bereits in den ersten Handelsminuten knapp 15 Prozent nach. Dabei wechselten innerhalb der ersten Handelsstunde bereits rund drei Mal so viele Nordisk-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag. Die Papiere des französischen Pharmakonzerns Sanofi, der den Markt für Diabetes-Mittel dominiert, zogen deutlich an.

Dein oe24 E-Paper
Jetzt NEU auf oe24.at: Mit einem Click zum kompletten E-Paper ▲
OE24 Logo