Nur 67,36 Minuten sprang kein Funke über

Stromausfälle hielten sich 2008 in Grenzen

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Stromausfälle hielten sich in Österreich auch im Vorjahr in Grenzen, die Versorgungssicherheit war sehr gut. Elektrizität war zu mehr als 99 Prozent der Zeit verfügbar, geht aus der jüngsten Ausfalls- und Störungsstatistik der Energieregulierungsbehörde E-Control hervor.

Insgesamt sei die Nicht-Verfügbarkeit durch Stromausfälle - geplante und ungeplante Unterbrechungen - 2008 bei 67,36 Minuten und damit im Bereich der vergangenen Jahre gelegen, so die E-Control in einer Pressemitteilung. 2007 waren es 64,24 Minuten und 2006 70,45 Minuten. Die ungeplanten Unterbrechungen stiegen 2008 im Vergleich zu 2007 von 45,47 auf 47,96 Minuten. 2006 lagen die ungeplanten Unterbrechungen bei 48,07 Minuten.

"Die Qualität der Versorgungssicherheit in Österreich kann weiterhin als sehr gut bezeichnet werden, so Energieregulator Walter Boltz laut Pressemitteilung. Die immer häufiger auftretenden witterungsbedingten Ereignisse würden im Rahmen der Statistik genau beobachtet, um deren Auswirkung auf die Versorgungszuverlässigkeit durch einen langjährigen Vergleich besser bewerten zu können.

Im Europa-Vergleich sei Österreich (47,96 Minuten ohne die Stürme "Paula" und "Emma" von Jänner und März 2008) bei der Versorgungssicherheit konstant im europäischen Spitzenfeld. In Deutschland beispielsweise lag die ungeplante jährliche Nicht-Verfügbarkeit im Jahr 2007 bei 35,7 Minuten und in den Niederlanden bei 33,1 Minuten. In Italien waren es 52,5 Minuten, in Großbritannien 89,4 Minuten und in Ungarn 98,5 Minuten.

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