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10 Prozent Plus?

ORF: Satte Gebühren-Anhebung ab 2022

ORF-General Weißmann hält sich bedeckt, doch im kommenden Jahr droht Gebührenhammer. 

Die nächste Sitzung des Stiftungsrates ist erst am 2. Dezember. Und wird doch noch ein Termin eingeschoben, wird das ORF-Gremium den Gebührenantrag des noch amtierenden Generaldirektors Alexander Wrabetz beraten müssen - alle fünf Jahre ist es gesetzlich dazu verpflichtet.

10 %Plus? Sicher ist: Der Antrag wird es in sich haben. Halten sich die ORFler an die von der Statistik Austria ausgewiesene Teuerung von 10,2 %und ziehen die Länder mit Kulturbeitrag und Landesabgabe mit, dann droht je nach Bundesland eine satte Anhebung der Jahresgebühr zwischen 25,60 und 32,70 Euro. In den ORF-Gängen war zuletzt von mindestens 8 %die Rede.

6,5 % das letzte Mal. 2016 hatte Wrabetz 7,7 % verlangt - das war damals die exakte Inflationsrate. Der Stiftungsrat hat ihm aber nur 6,5 %genehmigt, blieb also um mehr als einen Prozentpunkt unter der Teuerung.

Streaming-Lücke schließen. Doch könnte das nicht alles sein: Gut möglich, dass das kostenfreie Streamen von ORF-Programmen im Internet 2022 ebenfalls wieder GIS-pflichtig wird - das ist Weißmanns Lieblingsforderung.