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Streik-Freigabe: Jetzt droht Zug-Chaos

Für kommenden Montag wurde ein österreichweiter Bahn-Warnstreik angesetzt.

Der ÖGB hat der Gewerkschaft Vida die Streikfreigabe für einen österreichweiten 24-stündigen Warnstreik im Eisenbahnbereich erteilt. Der Streik wurde für Montag, 28.11. 2022, im Zeitraum von 0 bis 24 Uhr festgelegt, geht aus einer Mitteilung der Gewerkschaft Vida hervor. Die Bundesstreikleitung des Vida-Fachbereichs Eisenbahn habe sich konstituiert. In der Folge würden sich ab sofort auch die Landesstreikleitungen konstituieren.

"Grund für den Streik der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sind ein unzureichendes Angebot der Arbeitgeberseite unter der durchschnittlichen rollierenden Inflation sowie der abrupte Abbruch der Verhandlungen durch die Arbeitgeber nach der 5. KV-Verhandlungsrunde am vergangenen Sonntag, obwohl bereits ein Verhandlungstag für den darauffolgenden Montag angesetzt war", so Robert Hofmann, Bundesfachsekretär des Fachbereichs Eisenbahn in der Vida und Mitglied des KV-Verhandlungsteams.

Streikziele für den 24-stündigen Warnstreik

Die Bundesstreikleitung des Vida-Fachbereichs Eisenbahn habe die Streikziele für den 24-stündigen Warnstreik festgelegt. Die wichtigsten Punkte seien dabei die Aufforderung an den Verhandlungspartner, Fachverband Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), an den Verhandlungstisch zurückzukehren, die Erfüllung der Gewerkschaftsforderung nach einer Erhöhung der KV- und Ist-Löhne mit einem monatlichen Fixbetrag zur Stärkung der unteren und mittleren Einkommen sowie, dass allfällige Repressionen gegen die Streikenden hintanzuhalten und eventuelle arbeitsrechtliche Schritte gegen die Streikenden zu unterlassen seien.

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