OMV

Schwarzes Gold

OMV mit deutlich mehr Umsatz und Gewinn

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 31 %, das EBIT um 170 %.

Der österreichische Mineralölkonzern OMV hat seine Ergebniszahlen im ersten Halbjahr wie erwartet deutlich gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich um 31 % auf 11,015 Mrd. Euro und lag damit deutlich über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Umsatzplus von 25 % gerechnet hatten. Das CCS EBIT vor Sondereffekten in Höhe von 1,271 Mrd. Euro war um 159 % höher als im ersten Halbjahr 2009 und entsprach damit den Erwartungen.

Das unbereinigte Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 1,357 Mrd. Euro um 170 % über dem Halbjahres-EBIT von 2009. Der Periodenüberschuss stieg von 245 Mio. Euro auf 881 Mio. Euro, der Periodenüberschuss nach Minderheiten betrug 684 Mio. Euro (185 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug 2,29 Euro (nach 0,62 Euro).

"In Q2/10 konnten wir das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern und unsere solide Performance von Q1/10 fortsetzen", sagte OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer. Das zweite Quartal sei durch höhere Ölpreise, einen stärkeren US-Dollar und eine Verbesserung der Mitteldestillat- und Petrochemie-Margen gekennzeichnet gewesen. Letzteres habe zu einem "robusten Ergebnisbeitrag" geführt.

Im 2. Quartal 2010 legte der Umsatz um 39 % auf 5,73 Mrd. Euro zu. Das EBIT stieg um 173 % auf 647 Mio. Euro, das EBIT Clean erhöhte sich auf 623 Mio. Euro (Q2: 151 Mio. Euro).

Für das Gesamtjahr 2010 geht die OMV von einer weiteren Produktionssteigerung im E&P-Bereich aus. In Gas & Power wird weiterer Druck auf die Margen erwartet, und ob die höheren Raffineriemargen bei R&M von Dauer seien, bleibe abzuwarten.