Personeller Aderlass bei Yahoo setzt sich fort

Der einstige Internetpionier Yahoo verliert weitere Führungskräfte. Der US-Konzern bestätigte den Abgang dreier hochrangiger Manager, darunter auch die Chefin des US-Geschäfts, Hilary Schneider. Damit setzt sich bei dem mit wachsender Konkurrenz kämpfenden Unternehmen eine Abwanderungswelle fort, die Zweifel am Erfolg des Konzerns unter der Leitung von Carol Bartz geschürt hat.

Der einstige Internetpionier Yahoo verliert weitere Führungskräfte. Der US-Konzern bestätigte den Abgang dreier hochrangiger Manager, darunter auch die Chefin des US-Geschäfts, Hilary Schneider. Damit setzt sich bei dem mit wachsender Konkurrenz kämpfenden Unternehmen eine Abwanderungswelle fort, die Zweifel am Erfolg des Konzerns unter der Leitung von Carol Bartz geschürt hat.

Bartz forderte die Belegschaft auf, Ruhe zu bewahren. Das Unternehmen sei auf dem richtigen Weg und sie so motiviert wie nie zuvor, schrieb sie in einer internen Mail, die Reuters vorliegt. "Ich kann die Schläge aushalten." Zuvor waren bereits drei leitende Manager gegangen.

Yahoo versucht, sein stagnierendes Umsatzwachstum anzukurbeln und abtrünnig gewordene Webnutzer zurückzugewinnen. Zuletzt hatte Yahoo aber eine herbe Niederlage bei der Popularität für Online-Videos hinnehmen müssen: Facebook verdrängte laut dem Marktforscher comScore Yahoo von Platz zwei nach dem zu Google gehörenden Spitzenreiter YouTube.