Polytec-Gewinn brach 2013 um ein Drittel ein

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Der börsenotierte oberösterreichische Autozulieferer Polytec hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wie erwartet deutlich weniger verdient als im Jahr davor. Während der Umsatz nur leicht auf 476,6 (2012: 481,6) Mio. Euro zurückging, brach das Konzernergebnis um ein Drittel auf 15,0 (22,3) Mio. Euro ein. Die Dividende soll von 0,35 auf 0,25 Euro je Aktie gekürzt werden.

Auch für das laufende Geschäftsjahr geht das Management von einer weiteren moderater Umsatzrückgang aus, geht aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Geschäftsbericht hervor.

Von der APA befragte Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt mit einem Umsatz von 472,8 Mio. Euro und einem Nettogewinn von 14,0 Mio. Euro gerechnet.

Das EBIT vor Restrukturierungskosten reduzierte sich im Geschäftsjahr 2013 um 6,3 Mio. Euro oder 22,8 Prozent auf 21,4 Mio. Euro. Das entspricht laut der Unternehmensmitteilung einer EBIT-Marge vor Restrukturierungskosten von 4,5 Prozent. Die gesondert ausgewiesenen Restrukturierungskosten in Höhe von rund 1,2 Mio. Euro betreffen Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Auslauf der Freizeitmöbelproduktion am Standort Ebensee.

Weiters haben über Plan liegende Anlaufkosten im Zusammenhang mit einzelnen Spritzgussprojekten und die damit im Zusammenhang stehenden Material- als auch Personalkostenüberschreitungen das Ergebnis belastet, so das Unternehmen.

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Die Eigenkapitalquote erreichte zum Jahresende 50,2 Prozent, das Nettofinanzvermögen wird mit 11,6 Mio. Euro ausgewiesen.

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