Porr erhöht Grundkapital um 2,6 Mio. neue Aktien

Der börsenotierte Baukonzern Porr macht nun mit der schon länger erwarteten Kapitalerhöhung ernst. Der Konzern geht mit einer Barkapitalerhöhung um bis zu 2,645 Mio. neuen Aktien an den Start. Auf Basis des heutigen Schlusskurses von 48,50 Euro ergibt sich ein Emissionserlös von rund 128 Mio. Euro. Die Kapitalerhöhung werde in zwei Tranchen erfolgen, teilte Porr am Mittwochabend mit.

Der Emissionserlös soll vor allem zur Stärkung des Eigenkapitals und die teilweise oder gänzliche Rückzahlung der ABAP-Genussscheine (Genussrechte, die von einer Tochter der Porr begeben wurden) verwendet werden. Ein darüber hinaus verbleibender Emissionserlös kann auch für die Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf Grundlage ihres derzeitigen Auftragsstands sowie für die Finanzierung allfälliger Akquisitionen verwendet werden, heißt es.

Im Rahmen der ersten Tranche werden neue Aktien ausgewählten institutionellen Anlegern angeboten (das "Pre-Placement"). Im Anschluss werden im Rahmen der zweiten Tranche bestehende Aktionäre der Porr ihr Bezugsrecht ausüben können (das "Bezugsangebot") und Investoren nicht im Pre-Placement platzierte und nicht bezogene neue Aktien erwerben können (das "Internationale Angebot").

Das Pre-Placement umfasst bis zu 2,164 Mio. Aktien (81,8 Prozent der Emission) und soll bereits morgen, Donnerstag, abgeschlossen sein. Für die zweite Phase dauert die Bezugs- und Angebotsfrist voraussichtlich vom 14. bis 28. April. Das Bezugsverhältnis beträgt 9 zu 2, für neun alte erhält man zwei neue Aktien.

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