Raiffeisen vor Radikal-Umbau

Fusionen

Raiffeisen vor Radikal-Umbau

Das Raiffeisen-Imperium soll bald zu einer einzigen Mega-Bank werden.

"Wenn's um mein Geld geht, ist nur eine Bank meine Bank." Der Slogan ist Geschichte! Denn die seit Monaten diskutierte Bankenfusion im Raiffeisen-Reich soll perfekt sein. Laut Insidern wird es demnächst zum großen Umbau kommen.

Alle Banken stehen vor Veränderungen -und mit der Schrumpf kur der Bank Austria bricht auch für den gesamten Bankensektor der Anfang einer Strukturbereinigung an. Konkret wird demnach die börsennotierte Raiffeisen Bank International (RBI) mit ihrer Mehrheitsaktionärin Raiffeisen Zentralbank (RZB) und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien) fusioniert.

Wer steht an der Spitze?
Klar ist: RZB-Chef Walter Rothensteiner und RBI-General Karl Sevelda haben vor Weihnachten erstmals öffentlich eingeräumt, dass eine Fusion von RBI und RZB Vorteile bringen würde.

Das Ziel: Eine starke Raiffeisenbank in Wien und Einsparungen in Millionenhöhe. Allein die RBI will ihre Kosten um ein Viertel senken.

Was offen ist: Die Frage, welche der Raiffeisen-Banken künftig die Rolle des Spitzeninstituts spielen wird. Derzeit ist es die RZB - und deren Chef Walter Rothensteiner dürfte dem Vernehmen nach auch an die Spitze der fusionierten Banken aufrücken.

Länder legen sich quer
Widerstand gegen den Deal gibt es freilich noch bei anderen Regionalbanken in der Raiffeisen-Familie.