RWE-Chef scheitert bei Verhandlungen mit Gazprom
Der scheidende RWE-Chef wollte den unter Druck geratenen Energiekonzern durch eine Partnerschaft mit Gazprom wieder auf einen stabilen Kurs bringen. Denn nach dem Atomausstieg muss RWE in den Bau von neuen Gas- und Kohlekraftwerken investieren - zwölf Milliarden Euro sind für die Anlagen mit einer Leistung von mehr als 12.000 Megawatt vorgesehen. Bis Ende 2014 sollen sie ans Netz gehen. Mit dem Atomausstieg gehen RWE die bisherigen Gewinnbringer verloren. Unter dem Druck der Schulden in Höhe von rund 30 Milliarden Euro treibt Großmann den Verkauf von Unternehmensteilen im Volumen von bis zu elf Milliarden Euro voran.
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