Sanochemia will Kontrastmittel auch in Indonesien vertreiben.

Sanochemia sieht sich in Mitteleuropa mit einer schwierigen Markt- und Margensituation konfrontiert und setzt daher auf Schwellenländer wie Russland und den Iran. Am Montag meldete das Unternehmen die Unterzeichnung einer weiteren Vertriebspartnerschaft, und zwar für Indonesien.

Vereinbart sind die Registrierung und der Vertrieb mehrerer Kontrastmittel wie Scanlux, Magnetolux und in Folge Secrelux. Die ersten Produktumsätze werden für 2013 erwartet, die Vereinbarung mit PT Graha inkludiert auch die Option auf weitere Länder wie Malaysia. Sanochemia sieht für den indonesischen Markt großes Potenzial. 2010 sei die Wirtschaft des 240-Mio.-Einwohner-Staates um 5,8 Prozent gewachsen, die durchschnittlichen Steigerungsraten am Pharmamarkt lägen bei über 10 Prozent. Sanochemia ist im ersten Halbjahr 2010/11 wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

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