Syngenta - Beilegung eines US-Rechtsstreites kostet 105 Mio. Dollar

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Der Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta hat in den USA einen Rechtsstreit um das Herbizid Atrazin mit einem Vergleich beigelegt. Dafür legte der Konzern 105 Mio. Dollar (83,6 Mio. Euro) auf den Tisch. Allerdings lehnt Syngenta im Rahmen der Vereinbarung jede Haftung ausdrücklich ab. Die Kläger, mehrere öffentliche Wasserversorger, räumen im Gegenzug ein, dass ihnen keine neuen wissenschaftlichen Studien zu Atrazin bekannt sind.

Die Gesamtkosten des Vergleichs in der Höhe von 105 Mio. US-Dollar könnten teilweise durch Rückstellungen gedeckt werden, schreibt Syngenta. Die Belastung werde sich voraussichtlich mit rund 0,50 US-Dollar auf den Gewinn pro Aktie auswirken - 2011 belief sich dieser auf 16,80 Franken (14 Euro).

Syngenta und deren Tochter Syngenta Crop Protection Inc. wurde vorgeworfen, in den USA wissentlich "beträchtliche Gewinne" durch den fortgesetzten Verkauf von Atrazin erzielt zu haben; dies, obwohl sie gewusst hätten, dass das Mittel Trinkwasservorkommen verunreinige.

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