Talfahrt der Euro-Wirtschaft verlangsamt sich etwas

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Die Talfahrt der Wirtschaft in der Euro-Zone hat sich im November verlangsamt. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft stieg um 0,7 auf 47,2 Punkte, teilte das Markit-Institut zu seiner Umfrage unter rund 4.500 Unternehmen mit. Analysten hatten dagegen einen Rückgang auf 46,0 Punkte prophezeit.

Trotz des Anstiegs blieb das Barometer aber den dritten Monat in Folge weit unter der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird. Eine Rezession lässt sich Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson zufolge deshalb kaum vermeiden: "Der Eurozone steht das Schlimmste noch bevor." Sein Institut rechnet damit, dass die Wirtschaft der Währungsunion im vierten Quartal um 0,6 Prozent schrumpfen wird. "Wie befürchtet, hat sich die Schwäche von der Peripherie zu den Kernländern ausgebreitet", sagte Williamson. "Deutschland stagniert mittlerweile, und Frankreich schrumpft um etwa 0,5 Prozent."

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