UBS - Keine Kapitalerhöhung für Basel III

Die Schweizer Großbank UBS will die neuen strengeren Eigenkapitalvorschriften ohne Kapitalerhöhung erfüllen. Für die Aktionäre bedeutet das, dass sie für einige Zeit keine Dividende erhalten werden, wie UBS-Finanzchef John Cryan auf einer Analystenkonferenz in London erklärte. Analysten hatten nicht ausgeschlossen, dass UBS für 2012 eine Dividende ins Auge fassen könnte.

Die Schweizer Großbank UBS will die neuen strengeren Eigenkapitalvorschriften ohne Kapitalerhöhung erfüllen. Für die Aktionäre bedeutet das, dass sie für einige Zeit keine Dividende erhalten werden, wie UBS-Finanzchef John Cryan auf einer Analystenkonferenz in London erklärte. Analysten hatten nicht ausgeschlossen, dass UBS für 2012 eine Dividende ins Auge fassen könnte.

UBS geht davon aus, dass ihre risikogewichteten Aktiven (RWA) bei der Anwendung der Standards von Basel III derzeit im Bereich von 400 Mrd. Franken (301 Mrd. Euro) liegen würden im Vergleich zu 205 Mrd. Franken unter Basel II. Bis zur Inkraftsetzung der neuen Regeln dürften die RWA dann näher bei 300 Mrd. Franken liegen, teilte die Bank weiter mit.

Laut einer vor Cryan vorgelegten Modellrechnung könnte UBS 2012 auf eine Kernkapitalquote nach Basel III von elf Prozent kommen. Danach könnte sie weiter steigen und unter den Annahmen des Modells 2014 bei 15 Prozent liegen.