UniCredit hält sich Kapitalerhöhung offen, entscheidet bis Jahresende

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Die italienische Großbank UniCredit hält sich eine weitere Kapitalerhöhung offen. Noch vor Jahresende wolle das Institut darüber entscheiden, ob neue Aktien ausgegeben werden, sagte Vorstandschef Federico Ghizzoni am Dienstag am Rande der "Handelsblatt"-Jahrestagung "Banken im Umbruch".

Derzeit sei die Bank aber "ausreichend" kapitalisiert. Im November und Dezember wolle er zudem einen neue Strategie vorlegen. UniCredit hatte bereits Anfang 2010 über eine Kapitalerhöhung rund 4 Mrd. Euro frisches Geld beschafft. Konkurrent Intesa SanPaolo sammelte in diesem Frühjahr rund 5 Mrd. Euro ein, um sich für den europäischen Bankenstresstest zu rüsten. Die Schuldenkrise in Italien ist eine der größten Gefahren für UniCredit. Die Bank ist stark in italienischen Staatsanleihen investiert ist. Deshalb forderte der Manager größere Anstrengungen seiner Regierung zur Konsolidierung des Haushalts.

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