UNIQA im Halbjahr mit weniger EGT und Prämieneinnahmen

Die börsenotierte UNIQA-Versicherung weist für das 1. Halbjahr ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 72 Mio. Euro aus, nach 77 Mio. in der Vorjahresperiode. Einmaleffekte aus Abschreibungen auf griechische Anleihen und Investitionen in die Neuausrichtung der Gruppe hätten Kapitalerträge und Kosten belastet, teilte die UNIQA mit.

Der Periodenüberschuss stieg um 6,8 Prozent auf 53 Mio. Euro. Die verrechnete Prämie sank wegen geringerer Einmalerträge um 1,1 Prozent auf 3,19 (3,23) Mrd. Euro. Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (nach IFRS) stiegen um 1,5 Prozent auf 2,64 Mrd. Die Versicherungsleistungen sanken um 9,7 Prozent auf 2,07 Mrd.

Für den weiteren Jahresverlauf erwartet die UNIQA Gruppe eine Fortsetzung des positiven Trends im Kerngeschäft, sofern das Wirtschaftsumfeld positiv ist und Schadenbelastungen durch Naturkatastrophen ausbleiben. Die zur Neupositionierung der Gruppe nötigen Maßnahmen werden aber das Ergebnis in Form von Sonderaufwendungen belasten.