US-Börsen schließen tiefer

Die US-Börsen haben am Donnerstag tiefer geschlossen. Der Dow Jones fiel um 1,01 Prozent auf 16.446,81 Punkte. Der S&P-500 Index verlor 0,94 Prozent auf 1.870,85 Zähler. Der Nasdaq Composite Index fiel um 0,76 Prozent auf 4.069,29 Zähler.

Die am Donnerstag gemeldeten Wirtschaftsdaten fielen durchwachsen aus. Die gemeldete Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fiel auf ein Siebenjahrestief. Auch die gemeldeten Inflationsdaten zeigten steigende Teuerungsraten, was als Zeichen einer wieder anziehenden Wirtschaft gewertet werden kann.

Die veröffentlichten Daten zur US-Produktion zeigten hingegen den stärksten Rückgang seit über einem Jahr. Einige Investoren dürften die gemischten Produktionsdaten zum Anlass für Gewinnmitnahmen genutzt haben, hieß es.

Zu den Aktien im Fokus zählten Wal-Mart und schlossen nach mit Enttäuschung aufgenommenen Zahlen 2,43 Prozent tiefer bei 76,83 Dollar. Der strenge Winter in den USA hat dem weltgrößten Einzelhändler einen schwachen Start in das neue Geschäftsjahr 2014/15 eingebrockt. Der Gewinn fiel von Anfang Februar bis Ende April im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 3,6 Mrd. Dollar. Der Umsatz stagnierte in etwa bei knapp 115 Mrd.

Cisco stiegen hingegen nach gut aufgenommenen Zahlen um 6,01 auf 24,18 Dollar. Der Netzwerk-Technik-Konzern musste in seinem dritten Geschäftsquartal bis Ende April einen Umsatzrückgang von annähernd 6 Prozent auf 11,5 Mrd. Dollar hinnehmen. Der Gewinn schmolz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 2,2 Mrd. Laut Cisco-Chef John Chambers hatten die Zahlen aber die Erwartungen übertroffen.