Verbund

Mehrere Einmaleffekte

Verbund: Gewinn bricht ein

Operatives Ergebnis legte aber um fast zwei Drittel zu.

Der Verbund, Österreichs größter Stromkonzern, musste heuer in den ersten drei Quartalen wegen etlicher Einmaleffekte wie erwartet einen starken Gewinneinbruch hinnehmen - operativ wurde das Ergebnis aber verbessert. Der Nettogewinn sank um 86,4 Prozent auf 63,8 Mio. Euro, das EBIT stieg aber um 64,3 Prozent auf 205,7 Mio. Euro, gab der Verbund Mittwochfrüh bekannt.

Von der APA befragte Analysten hatten für den Nettogewinn einen Rückgang von 88 Prozent und für das EBIT einen Anstieg um 90 Prozent erwartet. Das EBITDA des Verbund schrumpfte um 42,8 Prozent auf 633,0 Mio. Euro, das war prognosekonform.

Die Umsatzerlöse des Verbund gaben bis September mit -14,4 Prozent auf 2,060 Mrd. Euro etwas stärker nach als vorhergesagt (-12 Prozent).

Den Gesamtjahres-Ergebnisausblick für 2014 hatte der Verbund erst vorige Woche wegen besserer Margen, mehr Wasserführung und zusätzlichen Kostensenkungen für den Konzerngewinn auf rund 85 Mio. Euro angehoben (von davor erwarteten 70 Mio. Euro) und für das EBITDA auf rund 770 Mio. Euro (Prognose davor: 690 Mio. Euro).