voestalpine - Kartellverfahren und Werksschließung dämpfen Gewinn
Zuletzt hatte die Voest ihre Prognose für ein operatives Ergebnis von rund 900 Mio. Euro bereits unter den Vorbehalt möglicher "Einmaleffekte aus dem Eisenbahnzulieferbereich" gestellt. Nun legt das Unternehmen wegen möglicher Schadenersatzforderungen im Kartellverfahren und der geplanten Schließung des Schienenwerks in Duisburg 205 Mio. Euro zurück. Die voestalpine und anderen Stahlunternehmen wird vorgeworfen, zwischen 1998 und 2008 unerlaubt Aufträge verteilt und Preise abgesprochen zu haben. Die Oberösterreicher hatten sich den Wettbewerbshütern als Kronzeugen angedient und hoffen so, um eine Kartellstrafe herumzukommen.
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