"EU-Notfallfonds" von insgesamt 50 Milliarden Euro

EU zahlt Milliardenhilfe an Bukarest

Die EU-Kommission hat eine Milliarde Euro an Rumänien gezahlt. Das Geld gehöre zu einem Kreditprogramm von insgesamt 5 Mrd. Euro, das vor knapp einem Jahr vereinbart wurde, teilte die EU-Kommission am 11. März in Brüssel mit. Rumänien müsse nun weitere Reformen umsetzen, um weiteres Geld zu bekommen.

Das ebenfalls wackelnde Lettland bekam eine Teilzahlung von 0,5 Mrd. Euro. Beide Länder wurden stark von der Wirtschafts- und Finanzkrise getroffen. Die EU-Kommission hat einen "Notfallfonds" von insgesamt 50 Milliarden Euro für notleidende Mitgliedstaaten, die nicht dem gemeinsamen Euro-Währungsgebiet angehören. Für hoch verschuldete Euro-Staaten wie Griechenland gibt es bisher keinen festen Hilfsmechanismus.