I: Notenbank warnt vor unsicheren Wachstumssignalen

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Italiens Notenbank rechnet Q3 mit 1 % Wachstum gegenüber Q2, der Konsumrückgang mache weitere Prognosen aber unsicher.

"In einem günstigeren Umfeld für die internationale Nachfrage haben die italienischen Exporte keine Aufschwungtendenz aufgewiesen, während der starke Importrückgang auch im dritten Quartal angehalten hat", betonte die Notenbank.

Im Gegensatz zu Deutschland und Frankreich ist Italiens Wirtschaft im zweiten Quartal nicht gewachsen. Das BIP sank um 0,5 % gegenüber dem Vorquartal. Die Regierung Berlusconi rechnet bis Ende 2009 mit einem BIP-Rückgang von 4,8 % und mit einem Plus von 0,7 % im kommenden Jahr.

Inzwischen wächst die Inflation in Italien wieder. Bis Ende 2010 rechnet die Notenbank mit einem Anstieg der Preisteuerung, die 2010 1,5 % betragen sollte.

Die Notenbank zeigte sich auch wegen der Beschäftigungslage in Italien besorgt. Im zweiten Quartal 2009 seien 0,5 Mio. Jobs gegenüber dem Vorjahr verloren gegangen. 300.000 Arbeitnehmer mit unsicheren Arbeitsverhältnissen hätten ihren Job verloren, die meisten davon seien Jugendliche.

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