Industrie litt in Eurozone stärker

Industrie in der Euro-Zone weiter im Aufwind

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Produktion und Neuaufträge schnellen im November so stark in die Höhe wie seit über 2 Jahren nicht mehr. Die Markit-Daten deuten darauf hin, dass die Erholung an Fahrt gewinnt, wenn auch von einem niedrigen Niveau aus.

Angeführt werde der Aufschwung weiterhin von Deutschland und Frankreich, die Erholung weite sich jedoch auch auf andere Staaten der Euro-Zone aus - mit Ausnahme Spaniens, wo sich die Rezession weiter vertiefe. Der Einkaufsmanagerindex stieg auf ein 20-Monats-Hoch von 51,2 Punkten. Nach einem Stand von 50,7 Zählern im Oktober lag der Index damit den zweiten Monat in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Zunächst hatte Markit einen Anstieg auf 51,0 Punkte vorhergesagt. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe legte im November den vierten Monat in Folge zu, angeführt von den Herstellern von Halbfabrikaten und Investitionsgütern. Die Konsumgüterhersteller steigerten ihre Produktion dagegen weniger dynamisch.

Die Neuaufträge stiegen im November etwas schneller als in der ersten Schätzung erwartet und erreichten ein 27-Monats-Hoch. Die kräftigsten Zuwächse wurden dabei in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden verzeichnet. Lediglich Spanien und Griechenland vermeldeten Rückgänge.

Die Auftragsbestände legten erstmals seit März 2008 wieder zu. Dies deutet den Marktforschern zufolge darauf hin, dass sich die aktuelle Kapazität der Hersteller den derzeitigen Produktionsbedürfnissen angenähert hat.

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