Industrie mit dem größten Rückgang

Ö: Erzeugerpreise um 1,3 % unter Vorjahr

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Die Erzeugerpreise der österreichischen Industrie sind im Jänner um 1,3 % unter dem Vorjahreswert gelegen. Im Dezember hatte das Minus im Jahresabstand 1,0 % ausgemacht, im November sogar 2,0 %. Verbilligt haben sich diesmal im Jänner vor allem Vorleistungsgüter, die um 2,7 % weniger kosteten als Anfang 2009.

Den stärksten Rückgang bei Vorleistungsgütern verzeichneten die Preise der Metallerzeugung und -bearbeitung mit -11,5 %, darunter Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen -17,1 %. Die Preise für Nichteisen-Metalle und Halbzeug stiegen dagegen um 5,3 %.

Die Energiepreise verzeichneten im Jänner erneut einen leichten Aufwärtstrend mit +0,4 % im Jahresabstand. Im Dezember waren es ebenfalls +0,4 % gewesen, im November dagegen -3,7 %. Ohne Energiepreise wäre der Erzeugerpreisindex im Jänner um 1,7 % gesunken statt nur um 1,3 %, so die Statistik Austria.

Investitionsgüter kosteten im Jänner um 1,3 % weniger. Die Erzeugerpreise für Konsumgüter blieben im Jahresabstand stabil (+/-0,0 % nach -0,2 % im Dezember und -0,8 % im November).

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