Weniger neue Jobs in US-Privatwirtschaft im Mai

Die US-Firmen haben im Mai weniger Jobs als erwartet geschaffen und so die Hoffnung auf eine Wende am Arbeitsmarkt gedämpft. Im Mai wurden im Privatsektor 135.000 Stellen neu eingerichtet, wie die private Arbeitsvermittlung ADP mitteilte.

Experten hatten mit 165.000 gerechnet. Zudem revidierte die ADP die Zahlen für April nach unten. Es waren 113.000 neue Jobs und damit weniger als in einer ersten Schätzzahl mit 119.000 ermittelt.

Die schwächeren Zahlen dürften bei der US-Notenbank Fed Wasser auf die Mühlen der Anhänger einer anhaltend lockeren geldpolitischen Linie sein. Zwei US-Notenbanker hatten zuletzt ein allmähliches Zudrehen des Geldhahnes gefordert und damit Kursrückgänge an den Finanzmärkten weltweit ausgelöst. Nach den ADP-Daten zog der Euro an und notierte bei 1,3096 Dollar.

Der offizielle Arbeitsmarktbericht der Regierung für Mai steht am Freitag an. Experten sagen ein Plus von 170.000 neuen US-Arbeitsplätzen außerhalb der Landwirtschaft voraus. Im April waren es 165.000 neue Jobs.

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