US-Wirtschaft schuf im Mai deutlich weniger Stellen als erwartet

Die US-Wirtschaft hat im Mai überraschend wenig neue Stellen geschaffen. Die Zahl der Beschäftigten stieg nur um 69.000, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Es war das schwächste Plus seit rund einem Jahr. Ökonomen hatten im Schnitt mit 150.000 gerechnet. Zudem waren im März und April rund 50.000 Jobs weniger dazugekommen als zunächst ermittelt. Die Arbeitslosenquote stieg im Mai auf 8,2 von 8,1 Prozent.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt spielt eine wichtige Rolle im Präsidentschaftswahlkampf zwischen Amtsinhaber Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney. Zu Beginn von Obamas Amtszeit kletterte die Arbeitslosenquote auf zehn Prozent. Seither ging sie zwar spürbar zurück, liegt aber immer noch um zwei Prozentpunkte über dem Schnitt der vergangenen 50 Jahre. Romney wirft Obama immer wieder vor, zu wenig für neue Jobs zu tun.

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