Wiener Börse nach US-Jobdaten knapp behauptet

Die Wiener Börse hat sich heute, Freitag, am Nachmittag mit knapp behaupteter Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.45 Uhr mit 2.509,65 Punkten errechnet, das ist ein kleines Minus von 0,05 Prozent.

Das europäische Umfeld zeigte sich indessen mehrheitlich im grünen Bereich. Die Aufmerksamkeit der Anleger richtete sich zum Wochenschluss vor allem auf die US-Arbeitsmarktdaten. Im November ist die Arbeitslosenrate von 7,3 Prozent im Vormonat auf 7,0 Prozent und damit stärker als erwartet gefallen. Das ist der niedrigste Wert seit November 2008.

Die Arbeitsmarktdaten stehen besonders im Fokus, da die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihre Konjunkturhilfen bei einer nachhaltigen Erholung drosseln will. In einer ersten Reaktion gab es an den europäischen Leitbörsen überwiegend moderate Kursgewinne zu beobachten, der Euro gab dagegen kurz etwas Terrain ab, erholte sich aber rasch wieder.

In Wien waren unter anderem OMV unter den Kursgewinnern zu finden. Wie der Mineralölkonzern mitteilte, werden ab 2014 zwei pakistanische Gasfelder stärker zur OMV-Produktion beitragen. Aus den beiden Feldern Latif und Mehar werden ab dem nächsten Jahr 10.500 Fass Öläquivalent (boe) pro Tag zur OMV strömen. Die Aktien zogen um 1,49 Prozent auf 34,83 Euro an.

Strabag legten 0,47 Prozent auf 20,35 Euro zu. Der Baukonzern modernisiert gemeinsam mit Konsortialpartnern eine 42 km lange Bahnstrecke zwischen Vintu de Jos und Simeria im Westen Rumäniens. Der Auftragswert beträgt 317 Mio. Euro, davon entfallen 66 Mio. Euro auf die Strabag.