Wiener Börse im Frühhandel knapp behauptet

Die Wiener Börse ist am Mittwoch mit knapp behaupteter Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.474,43 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,12 Prozent.

Das europäische Umfeld zeigte sich ebenfalls überwiegend leichter. Auch zur Wochenmitte sorgte der US-Etatstreit für Unsicherheit unter den Anlegern, hieß es aus dem Handel. Bisher gab es keine Annäherung zwischen den Demokraten und den Republikanern.

Ans Ende der Wiener Kurstafel rutschten UNIQA ab, der Versicherer büßte klare 4,43 Prozent auf 8,08 Euro ein. Die UNIQA hat bei der laufenden Kapitalerhöhung ("re-IPO") den Bezugs- und Angebotspreis ihrer Aktien mit 8,00 Euro festgelegt. Inklusive Mehrzuteilung seien 94.752.100 Aktien mit einem Bruttoerlös von 757 Mio. Euro platziert worden. Der Streubesitz werde sich dadurch von 6,9 Prozent auf bis 35,4 Prozent erhöhen, falls die Greenshoe-Option vollständig genutzt werde.

Dagegen konnten Bankwerte moderate Kursgewinne einstreifen. Erste Group erhöhten sich um 0,09 Prozent auf 4,66 Euro und Raiffeisen legten 0,29 Prozent auf 23,93 Euro zu. Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat sich 500 Mio. Euro über eine Anleihe geholt. Das Papier mit einer Laufzeit von zehn Jahren werde mit 6 Prozent pro Jahr verzinst, teilten die mit der Transaktion betrauten Banken am Dienstagabend mit.