Wiener Börse im Frühhandel knapp behauptet

Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im Frühhandel mit knapp behaupteter Tendenz gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.528,02 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,02 Prozent.

Trotz der erfolglosen Verhandlungen im US-Budgetstreit zeigte sich das europäische Umfeld überwiegend im Plus. Zum ersten Mal seit 17 Jahren steht die US-Verwaltung nun still, nachdem sich Demokraten und Republikaner im Kongress nicht auf einen vorläufigen Etat einigen konnten. Nach dem Streit der vergangenen Tage sei es keine Überraschung mehr gewesen, dass keine Einigung im Kongress erzielt werden konnte, hieß es von Marktteilnehmern.

CA Immo legten im Frühhandel 0,61 Prozent auf 10,80 Euro zu. Mit dem Verkauf von zwei Drittel des "Tower 185" in Frankfurt schließt das Immobilien-Unternehmen die Entwicklung ihres bisher größten Einzelprojekts ab. Zwei deutsche institutionelle Investoren erwerben je ein Drittel an dem Bürogebäude. Über ihre deutsche Tochter bleibt die CA Immo mit einem Drittel-Anteil investiert. Die gesamte Büroimmobilie hat einen Verkehrswert von rund 0,5 Mrd. Euro.

Gesucht waren zudem Bankwerte. Erste Group gewannen 1,07 Prozent auf 23,61 Euro und Raiffeisen zogen um klare 1,59 Prozent auf 24,58 Euro an und notierten damit an zweiter Stelle im Wiener prime market.