Wiener Rentenmarkt dreht im Späthandel ins Minus

Der Wiener Rentenmarkt hat am Freitagnachmittag seine Vormittagsgewinne wieder abgegeben und ist ins Minus gerutscht. Gehofft wird derzeit scheinbar auf eine baldige Lösung der zypriotischen Bankenkrise, kommentierten Börsianer die etwas aufgehellte Stimmung an den Aktienmärkten, die die festverzinslichen Wertpapiere belasten würde.

Zypern stehe kurz vor einer Einigung mit der Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds, sagte der stellvertretende Chef der konservativen Partei Demokratische Gesamtbewegung, Averof Neofytou. "Es gibt vorsichtigen Optimismus, dass wir in den nächsten Stunden eine Einigung erzielen könnten, die das Parlament billigen könnte", wird er zitiert.

Um 16.25 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Juni-Termin, mit 144,44 um 2 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (144,46). Heute früh notierte der Rentenfuture mit 144,38. Das Tageshoch lag bisher bei 144,83, das Tagestief bei 144,21, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 62 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 597.382 März-Kontrakte gehandelt.