Zementindustrie brach 2010 weiter ein, hohe Rohstoffkosten belasten

Österreichs Zementindustrie hat die Krise besonders stark zu spüren bekommen. Nach einem massiven Rückgang 2009 ist die Produktion auch im Vorjahr eingebrochen, und zwar um acht Prozent. Besonders hart treffen die Branche die Verteuerungen von Rohstoffen und Energie.

Für heuer setzen die Zementhersteller auf den Wohn- und Gewerbebau und hoffen auf die rasche Umsetzung öffentlicher Infrastrukturprojekte. Eine positive Entwicklung jedoch ist erst 2012 in Sicht. Schon von 2008 auf 2009 schrumpfte die Zementproduktion im Inland um 11 Prozent, im Jahr darauf nochmals um 8,4 Prozent. Auch die Bruttowertschöpfung ist drastisch zurückgegangen - von 171 Mio. Euro 2008 auf 164 Mio. Euro im Jahr 2010. Zu leiden hat die Zementindustrie unter anderem durch die im vergangenen Jahr "überproportional stark" gesunkenen Infrastrukturausgaben der öffentlichen Hand, wie es in einer Aussendung der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) hieß. Besserung sei nicht in Sicht.

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