Rucola

Einkauf, Lagerung, Zubereitung

Alles, was Sie über Rucola wissen müssen

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Das würzige Trendkraut im Faktencheck.

WIR KOCHEN verrät Ihnen alles, was Sie über Einkauf, Zubereitung und Lagerung wissen sollten:

Herkunft
Vor etwa dreißig Jahren war Rucola in Österreich noch relativ unbekannt. Um diese Zeit ist jedoch der Einfluss der italienischen Küche enorm gewachsen und so kam auch Rucola aus dem Mittelmeerraum zu uns. Obwohl eines der Hauptanbaugebiete des Blattgemüses immer noch in Italien liegt, hat sich der aromatische Salat heute auch bei uns als richtiges Trendkraut etabliert!

Saison
Im gemäßigten ­Klima wird Rucola ab dem Frühjahr fleißig angebaut, aus Glashausanbau sind die tiefgrünen, gezackten Blättchen aber das ganze Jahr über zu haben. Neben dem klassischen Rucola, den wir aus dem Supermarkt kennen, gibt es auch noch den wilden ­Rucola. Dieser hat besonders schmale, dunkelgrüne Blätter und schmeckt intensiver als die klassische Variante. Er ist meistens nur sehr selten auf Märkten zu bekommen.

Geschmack
Das köstliche Kraut enthält viele Senföle, die ihm seinen charakteristischen, würzig-herben Geschmack mit leicht pikanter Note verleihen.
Gesundheitswert. Schon bei den alten Römern war Rucola als wirksames Heilmittel bekannt. Auch heute weiß man, der Salat fördert die Verdauung, hilft beim Entwässern und hat bei regelmäßigem Verzehr sogar einen krebshemmenden Effekt! Außerdem ist das kalorienarme Kraut reich an Folsäure, einem Vitamin, das wichtig für unser Herz-Kreislaufsystem ist und vor allem von schwangeren Frauen regelmäßig eingenommen werden sollte. ­Folsäure kann Missbildungen des ungeborenen Kindes ­vorbeugen und stärkt den ­gesamten Organismus.

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EINKAUF
Verpackung:
Das Trendkraut gibt es entweder im Bund verpackt oder in durchsichtigen Plastikschalen zu kaufen, vorgewaschenen Rucola findet man auch oft in Sackerln im Kühlregal des Supermarkts.

Aussehen:

Die Blätter des Salats sollten schön grün und saftig sein. Versuchen Sie vor allem Rucola mit kleineren, dunkleren Blättern zu wählen, denn die besonders großen Blätter schmecken manchmal zäh und sind um einiges bitterer als die ­kleineren und zarteren Exemplare.
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